Integration über 
Schnittstellen

Üblicherweise sind die Daten zur Erstellung kundenrelevanten Contents nicht zentral verfügbar, sondern über zahlreiche Datenquellen im Unterneh­men verteilt (CRM, Produktdatenbanken, Prozessteuerung, Input-Manage­ment etc.). Um qualitativ hochwertige Kundenkommunikation zu generie­ren, ist es entscheidend, alle im Unternehmen verfügbaren Datenquellen dafür heranzuziehen. Deshalb zielt die Schnittstellen-Strategie der Serie M/ darauf ab, das System nahtlos in die IT-Landschaft zu integrieren, um mit allen relevanten Umsystemen kommunizieren zu können.  

  • Wechselseitiger Datenaustausch mit den beteiligten Systemen  
  • Produkte/Funktion der Serie M/ werden aus übergeordneten Prozessen heraus augefrufen 
  • Die Serie M/ ruft ihrerseits externe Anwendungen oder Folgeprozesse auf 

Gleichzeitig müssen diese vielseitigen Verknüpfungen reversibel sein, es darf keine tiefgreifende Vernetzung der Systeme entstehen.

SOA konform

Deshalb ist die technische Anbindung am Standard der Service Orientierten Architekturen SOA ausgerichtet. Das heißt: Klare Trennung von Business-Logik, Datenhaltung und Dokumentenerstellung. So können die Produkte der Serie M/ als unternehmsweit verfügbare Services zur Verfügung gestellt werden. Die unter­nehmerische Unabhängigkeit und Flexibilität bleiben er­hal­ten. Wie bei einem Karabinerhaken werden an der definierten Schnitt­stelle zwei separate Elemente punktgenau und zuverlässig verbunden – und bei Bedarf auch wieder sehr einfach gelöst. 

Im Folgenden einige wichtige Schnittstellen im Kontext der Dokumenten­erstellung mit M/TEXT TONIC. 

Allgemeine Schnittstellen

  • Java API und Webservices. Externe Anwendungen wie beispielsweise Fachanwendungen rufen M/TEXT auf, um Dokumentenprozesse anzustoßen, Vorlagen und Dokumente mit Daten zu versorgen etc.
  • Java Authentication and Authorization Service (JAAS) als spezielle Java Schnitstelle zur Anbindung von Single Sign-On Systemen
  • M/TEXT Schnittstelle zum Aufruf externer Ressourcen, um beispielsweise at runtime zusätzliche Daten zu beschaffen (Online und Batch)
  • Java-, JavaScript- und andere Callback-Schnittstellen, über das System externen Systemen Daten zur Verfügung stellt. Beispielsweise über den aktuellen Verarbeitungszustand oder statistische Daten zur Auswertung mit speziellen Tools

Produktspezifische Schnittstellen 

  • SAP Integration. Die Schnittstelle übernimmt von SAP Aufträge/Daten und verarbeitet sie unter Nutzung der unternehmensweit einheitlichen und zentral verwalteten M/TEXT Vorlagen. So entsteht automatisch Kundenkommunikation im Corporate Design des Unternehmens. Aufwändige Programmierung in SAPscript oder SmartForms entfällt. Anfallende Status- oder Kontrolldaten werden an SAP zurückgemeldet. 
  • Branchenlösung GKV Bitmarck_21c. In Rahmen eines Kooperationsver­trages haben wir eine Schnittstelle zur Bitmarck-Lösung für das Kranken­kassen-Management geschaffen. Damit profitieren die Nutzer von Vorteilen wie auto­ma­tisier­ten Dokumentenprozessen oder geprüften Dokumentinhalten im richtigen Corpo­rate Design. 
  • Branchenlösung GKV Oscare der kubus IT. Ähnliche Funktionalität wie oben. 
  • MS Outlook Anbindung der QKom GmbH. Die Nutzung von M/TEXT Bausteinen im Outlook Mailservice  aktiviert die unternehmensweiten Layout-Richtlinien und macht die im Unternehmen (rechtlich) abgestimmten Textkonserven verfügbar.  
  • Branchenlösung Energieversorger kVASy®  der SIV AG. Die Lösung sorgt dafür, dass die Anforderungen von Stadtwerken, Netzbetreibern, Zweckverbänden, Regionalversorgern etc. in perfekt funktionierende Lösungen umgesetzt werden. Das Modul „Kundenkommunikation“ deckt über die Schnittstelle zur  Serie M/ alle Facetten der zu erstellenden Kundenkorrespondenz ab.